Ein Mockup zur Veranschaulichung einer Idee

Mockup - eine Sprache, die jeder versteht

Warum wir mit Bildern schneller an unser Projektziel kommen

Wo wird die Reise hingehen?


Diese Frage kommt am Anfang eines Projektes eigentlich immer auf. Auch wenn schon einige Parameter und Rahmenbedingungen eines Auftrages klar sind, ist es oftmals noch schwer vorstellbar, wie der Outcome am Ende aussehen wird. Wenn Du als Entscheidungsträger*in ein Budget für ein Projekt freigibst, möchtest Du natürlich möglichst sicher sein, dass das Ergebnis Deinen Vorstellungen entspricht und noch viel wichtiger, auch den Wünschen und Bedürfnissen Deiner Nutzer*innen und/oder Kund*innen gerecht wird.

Mockups bieten hier in einer frühen Phase des Projektes einen ersten Einblick in den möglichen Outcome und schenken Vertrauen in die nächsten Schritte. Auf Business-Seite helfen Mockups die Frage zu beantworten: Bauen wir das, was unsere Entscheidungsträger*innen wollen? Und auf User-Experience-Seite können sie Aufschluss darüber geben, ob der Lösungsansatz, den man verfolgt, die Nutzer*innen und/oder Kund*innen tatsächlich interessiert, verstanden wird und schlussendlich auch benutzt werden kann. Zeit spielt hier auch eine Rolle. Denn je früher die Antworten auf die vorangegangenen Fragen kommen, desto schneller kann man diese gegebenenfalls korrigieren.

Das sind Mockups: Schnell und offensichtlich

Mockups sind eine Vorschau, eine Simulation einer Idee und dienen als Vorführmodell für Entscheidungsträger*innen.

So können Entscheider*innen schnell zu einem Thema abgeholt werden. Die Mockups können auf unterschiedlichster Weise präsentiert werden. Oft sind sie in einer digitalen Präsentation eingebunden und erscheinen auf dem Bildschirm oder projiziert an der Wand. Aber auch auf den mobilen Endgeräten lässt sich zum Beispiel durch das Scannen eines QR-Codes die Vorschau einer Idee direkt abrufen.

Wichtig ist hierbei, mit den aufbereiteten Designs möglichst realitätsnah zu sein. Das Modell zeigt die Idee also in seiner „natürlichen Umgebung“ z. B. auf dem I-Pad, auf dem Laptop-Bildschirm, in einem Magazin usw. Gestaltung und Funktionen werden so greifbar. Das ausführende Projektteam möchte genauso schnell wie die/der Auftraggeber*in ans Ziel gelangen. Das geht nur, wenn beide Parteien die gleiche Vision im Kopf haben und im übertragenen Sinne eine Sprache sprechen. Somit ist auch für das operative Team ein visueller Ausblick hilfreich.

Ob die verfolgte Idee an der richtigen Stelle ansetzt und das Konzept verstanden, aber auch gewollt wird, lässt sich herausfinden, indem auch die Nutzer*innen und/oder Kund*innen des geplanten Produktes in einer frühen Phase der Entwicklung involviert werden. Mockups können auch hier dabei unterstützen, die Idee greifbar zu machen, um konkretes Feedback einzuholen.

Mockups können helfen, eine Idee greifbar zu machen.

Mockups können dabei unterstützen, eine Idee greifbar zu machen.

Bilder sind Hochleistungsinformationsträger

Was bedeutet das? In unserer westlichen Kultur gilt der Sehsinn als besonders wichtig. Er erzeugt eine bewusste Wahrnehmung, die eindeutig ist und der wir vertrauen. Das macht Visualisierungen zu einem starken Instrument. Dieser Eigenschaften bedienen sich Mockups. Sie haben die Stärke, eine Idee eindeutig und nicht zu vergessen, durchaus auch emotional zu präsentieren.

Wir Menschen sind „Augentiere“. Wir nehmen Informationen über die Augen in Bruchteilen von Sekunden auf und können diese verarbeiten. Da hält das gesprochene Wort nicht mit. Wenn ich von einer Sitzmöglichkeit spreche oder gar einem Stuhl, kommen immer noch abertausende Muster in Frage, die ich meinen könnte. Zeige ich Dir jedoch ein Bild, bin ich für Dich eindeutig und verständlich. Wörter sind vage, die Bildsprache hingegen meist unmissverständlich. So bilden Mockups mit ihrem visuellen Schwerpunkt eine gemeinsame Sprache, die jeder versteht.

Mache Deine Ideen greifbar

Zu Beginn wurden bereits Einsatzmöglichkeiten von Mockups erwähnt. In die Zielgruppe der visuellen Ideensimulation fallen sowohl Entscheider*innen, das Projektteam als auch diejenigen, die es am Ende verwenden werden.

Die Entscheidungsträger*innen

Bevor ein Projekt überhaupt startet, muss die Idee überzeugen. Bereits hier kann man Mockups einsetzen, z. B. in Pitches oder auch in internen Meetings. Sie geben einen ersten Einblick bzw. Ausblick auf die Möglichkeiten des Projektes.

Dabei und im weiteren Verlauf ist es ratsam, keine falschen Versprechungen zu machen. Natürlich ist es zu Beginn nicht möglich, eine exakte Demonstration dessen zu geben, was am Ende des Projektes genau entstehen wird. Eine realitätsnahe Vorschau, die neugierig auf mehr macht, ist dennoch machbar. Anschließende Abweichungen in der Umsetzung sind möglich. Auf diesen Punkt sollte in der Präsentation entsprechend hingewiesen werden, damit keine falschen Erwartungen entstehen. Mockups geben das Vertrauen, dass eine Idee möglich ist. Sie machen die Gedanken zu dieser Idee greifbar. Außerdem schafft die Bildsprache eine Basis, auf die immer wieder Bezug genommen werden kann.

Auch für weitere Updates, die zeigen, wo das Projekt zur Zeit steht und wie die nächsten Schritte aussehen, lassen sich Mockups platzieren.
Sie holen alle Beteiligten wieder auf den gleichen Informationsstand und schenken Orientierung.

Ein weiterer Vorteil solcher visuellen Modelle ist, dass die Idee direkt mit den Auftragsgeber*innen bzw. dessen Institution verknüpft werden kann. Durch die Adaption des bestehenden Corporate Designs lässt sich auch eine emotionale Bindung zu der Idee kreieren. So fällt es leichter, sich das forcierte Ziel vorstellen zu können.

Das entscheidende Feedback

Die Überzeugung der Entscheider*innen ist ein Schlüsselevent, sich als Team überhaupt mit einer Idee tiefer befassen zu dürfen. Doch bringt die Mühe nur etwas, wenn die Idee auch wirklich den Nerv der Nutzer*innen und oder Kund*innen trifft. Mockups helfen, eine erste Einschätzung der Idee zu bekommen, indem die visualisierten Gedanken mit den Personen besprochen werden, die sie später auch nutzen werden/sollen. Durch die Visualisierung wissen die Gesprächspartner*innen schnell worum es geht und können eine erste Bewertung der Ideen geben. Je früher in den Austausch mit Nutzer*innen und/oder Kund*innen über das Vorhaben gegangen wird, um wertvolles Feedback einzuholen, desto besser.

Frühzeitig, günstig und zeitschonend

In der Regel entstehen Mockups in der frühen Konzeptionsphase eines Projektes, viel früher als das Ergebnis, welches dann abschließend auf den Markt kommt. Dies schenkt dem Team Zeit, mögliche Missverständnisse zu klären, Probleme zu lösen und Details im Rahmen der Entwicklung zu vertiefen. Und am Ende ist es auch Geld, das man durch den richtungsweisenden Austausch mit Entscheidungsträger*innen und Nutzer*innen spart. Der Einsatz von Mockups ist sehr empfehlenswert. Auch das Team, welches die Idee umsetzt, profitiert von so einer klaren Vision, die sie verstehen und nachvollziehen können.

Diese Art von Ausblick in die Zukunft bietet

  • Orientierung
  • Abgrenzung
  • Eindeutigkeit

und ermöglicht eine zielgerichtete Investition von Zeit und Mühe aller Beteiligten.

So kann das Projektziel gemeinsam schnell erreicht werden.