Low-Code

Unter Low-Code versteht man einen Softwareentwicklungsansatz, der nur wenig Programmier-Kenntnisse voraussetzt. Auf speziellen Low-Code Plattformen können mithilfe einfacher Logik und intuitiver Drap-and-Drop-Funktionen Anwendungen erstellt werden. Tiefes Wissen in einzelnen Programmiersprachen ist nicht nötig.



Spezielle Low-Code Plattformen ermöglichen es, ohne formale Kenntnisse in der Codierung oder Softwareentwicklung, Anwendungen wie mobile Apps und Webseiten zu erstellen.

Low-Code Plattformen haben als schnelle Alternative zur traditionellen Softwareentwicklung immer mehr Beliebtheit erlangt. Ein entscheidender Vorteil ist, dass die Plattformen auch von "Nicht-Entwickler*innen" genutzt und verstanden werden können.



Low-Code Vorteile

Arrow image
  • Anwendung erstellen ohne große Programmier-Kenntnisse
  • Zeit sparen durch vorgefertigte Module
  • Kostenersparnis
  • Schnelle Erstellung eines MVP möglich

Low-Code Nachteile

Arrow image
  • Bindung an einen Anbieter
  • Einschränkungen im Design, Funktionen und Schnittstellen
  • Keine volle Kontrolle über Anwendung
  • Sicherheitsrisiken je nach Anbieter und Server-Standorte

Low-Code Facts

01

Bekannte Beispiele für Low-Code Plattformen sind: Appian, APEX Oracle oder OutSystems.

02

Es gibt vier wichtige Merkmale für Low-Code Plattformen: Wiederverwendbarkeit, (visuelle) Modellgetriebene Entwicklung, Option zur cloud-basierten Bereitstellung und langfristiger Support.

03

Fehler vermeiden - Low-Code Plattformen sorgen mit einer automatischen Quellcode-Generierung für Code in hoher Qualität und wenig Fehlern.

Wofür ist Low-Code gut?

Low-Code eignet sich ganz hervorragend um kleinere, weniger komplexe Anwendungen zu bauen. Sie entlasten die IT-Abteilung eines Unternehmens und glänzen mit einer schnellen Time-to-Market Dauer.

Es empfiehlt sich bei der Entscheidung zur Low-Code Variante langfristig zu denken, da man sich zunächst an einen Anbieter bindet. Die intuitive Drap-and-Drop Methode vereinfacht die Erstellung eines Designs, stößt aber auch an seine Grenzen. Individuelle Anpassungen im Design, an den Funktionen oder gewünschten Schnittstellen sind aud Low-Code Plattformen nur bedingt möglich. Wenn zum Zeitpunkt der Erstellung schon klar ist, dass die Anwendung in der Zukunft weiterentwickelt und ausgebaut werden soll, müssen alle Einschränkungen mit bedacht werden.

Eine Low-Code Anwendung kann übrigens gut für die Erstellung eines MVPs oder Prototypen benutzt werden.